Volkstrauertag in Mörlheim und Queichheim

19. November 2017

Nach einem Starkregen in den frühen Morgenstunden war eigentlich nicht zu erwarten, dass pünktlich zu Beginn der Feierlichkeiten in Mörlheim der Himmel doch noch aufreißt und die anwesenden Besucher mit warmen Sonnenstrahlen begrüßt.

Den Worten unseres Ortsvorstehers Joachim Arbogast folgten die Gedanken unseres Pfarrers Klaus Armbrust. Musikalisch wurde die Feierstunde von dem Cäcilienverein und der Katholischen Kultuskapelle umrahmt. Generell muss man leider feststellen, dass das Gedenken unserer Toten und gefallenen Mitbürger in den beiden Weltkriegen immer mehr in Vergessenheit gerät. Waren es noch vor einigen Jahren fast an die 100 Mitbürger, die der Feierstunde beiwohnten, so trifft man sich mittlerweile „im kleinen Kreis“ mit zirka 30 Personen …

Dass dies kein Phänomen ist, das ausschließlich Mörlheim betrifft, konnten wir auch kurz darauf in Queichheim feststellen, wo die Besucherzahl ebenfalls spürbar zurückgegangen ist. Die Ansprachen wurden dort von Ortsvorsteher Jürgen Doll und Pfarrer Daniel Zamilski gehalten. Der Kranz wurde vom Sportverein FSV Queichheim niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Feier neben der Katholischen Kultuskapelle auch von Edith Dreißigacker an der Orgel mit Unterstützung unserer Alexandra Julier am Saxophon. Nach Abschluss der Feierstunde spielten wir wie jedes Jahr am Grab unseres ehemaligen langjährigen Dirigenten Rudi Bendel.

 

 

Volkstrauertag in Mörlheim und Queichheim
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